Wir wollen ja nicht angeben, aber wir im tip me Team sind mittlerweile richtige Homeoffice Expert*innen geworden. Unser Team hat über zwei Jahre ohne Büro zwischen Berlin & Köln gearbeitet und alle Möglichkeiten und Tricks durchprobiert.
In Zeiten von Covid-19 wollen wir unsere Learnings mit Euch teilen, damit wir alle die Zeit gut überstehen:

  1. Wähl ein gut funktionierendes Videoanruf-Tool
    “Was hast Du gesagt?! Hörst Du mich noch?”

    Nichts ist frustrierender als abgehackte Stimmen und ständig aus dem Call zu fliegen. Nach Skype, Appear.in und noch Einigem mehr ist unser Favorit: Google Hangouts!
    Was am besten funktioniert, ist sich am Anfang vom Call die Kameras an zu lassen. Danach machen wir sie je nach Verbindung aus, damit die Stimme stabil zu hören ist.
    tip me Tipp: Mikrofon ausmachen, wenn man selbst nicht redet. Dann sind die Stimmen der Anderen flüssiger.

     

  2. Keine Pyjama-Partys 
    Endlich mal im Bademantel arbeiten!” Klingt toll, aber spätestens am dritten Tag fehlt die Trennung von Arbeit & Freizeit. Deshalb: Morgens duschen, sich frisch machen und am besten auch vor dem Beginn der Arbeit kurz spazieren gehen. Bequem, aber nicht gammelig ist das Motto!
    tip me Tipp: Arbeite am Schreibtisch, nicht auf dem Sofa oder im Bett. Sonst fühlt sich irgendwann das Bett nach Arbeit an.

     

  3. Starte mit einem gemeinsamen Stand-up den Tag 
    strukturiere Deinen Tagesablauf mit Deinem Team und setze Dir ambitionierte Ziele. Mach Dir eine Checkliste und sei stolz auf Dich, wenn Du etwas abgehakt hast.
    tip me Tipp: Nicht mehr als drei to do’s pro Liste. Eine ganze Liste wegzuschmeißen fühlt sich toll an und motiviert Dich mit der Nächsten anzufangen.

     

  4. Focus time: Konzentrier Dich auf eine Aufgabe nach der anderen
    und hör nicht auf, bis sie fertig ist! 20 minütigen Konzentrationszeiten sind super!
    tip me Tipp: Auf noisli.com kannst Du Dir eine entspannte Geräuschkulissen zusammenstellen. Für Deinen optimalen Fokus kannst Du Vogelgezwitscher, Regen, Café-Atmosphäre oder ein Lagerfeuer im Hintergrund laufen lassen.

  5. Aktive Pausen mit Tapetenwechsel
    Im Homeoffice läuft man Gefahr kein Zuhause mehr zu haben und ständig alles gleichzeitig machen zu wollen. Mach deshalb aktive Pausen an der frischen Luft oder an einen anderen Ort, um wirklich abzuschalten. Bewegung tut gut! Auch hier gilt: Mach Dir Deinen persönlichen Fokusort!

     

  6. Was hast Du heute geschafft?
    Reflektiere über die erreichten Ziele und beende die Arbeit eventuell mit einem gemeinsamen Check-out Call im Team. Das sorgt dafür, dass Du weißt was Du geschafft hast und nach Feierabend besser abschalten kannst. 

Gute Strukturen für flexibles Arbeiten müssen erstmal etabliert und gelernt werden. Aber das zahlt sich aus. Denn dann richtet sich die Arbeit mehr nach unserem Leben und nicht andersherum.

Unsere Erfahrung ist: anstatt Wäsche zu waschen, Zeitung zu lesen und Fernsehen zu schauen, ziehen wir gemeinsam besser an einem Strang und sind motivierter an Veränderung beizutragen!

Lasst uns in Zeiten von Corona gut aufeinander aufpassen und Solidarität leben!